Malta
Attard
The President's Kitchen Garden, Attard, Malta

Direkt hinter San Anton's Garden & Palace liegt der President's Kitchen Garden, auch dieser ist einen Besuch wert. Er ist auch mit einem kleinen Café ausgestattet das zum verweilen einlädt.
San Anton's Garden & Palace, Attard, Malta

Der San Anton Palace (Palazz ta' Sant'Anton) ist die offizielle Residenz des Präsidenten der Republik Malta. Er ist von privaten und öffentlichen Gärten umgeben und wurde zwischen 1623 und 1636, während der Herrschaft des Johanniterordens, als Sommerresidenz für Grossmeister Antoine de Paule erbaut. Ein auffälliges Merkmal der Erweiterung ist der Turm, der eine herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet. Die rechteckige Form wurde durch ein Kranzgesims, eine Brüstung mit Geländer und figürliche Wasserspeier an jeder Ecke abgemildert. Im Palast befindet sich eine Privatkapelle, die auf de Paule zurückgeht. Die Kapelle ist mit den Wappeschilden der Grossmeister Antonio Manoel de Vilhena, Manuel Pinto de Fonseca und Emmanuel de Rohan-Polduc dekoriert.

Villa Bologna, Attard, Malta

Die Villa Bologna ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert von einem der schönsten Gärten Malta's umgeben. Im 19. Jahrhundert wurde sie von Lord Strickland, der später Ministerpräsident von Malta wurde übernommen. Heute lebt sein Enkel, Gerald de Trafford und seine Familie darin.
Die gesamte Anlage wurde im Jahr 1745 erbaut und umfasst über 8 Hektar. Brunnen, Teiche, Reben, überdachte Pergolas, Zitrusplantagen, Gemüsegärten und Blumengärten - all dies ist in diesem Park zu finden.
Eine weitere Besonderheit ist die "Ceramika Maltija". Dies ist Maltas älteste Keramikwerkstatt und ein Ort, wo von Hand bemaltes Steingut gekauft werden kann.
Birgu (Vittoriosa)
Inquisitor's Palace, Triq Il-Palazz Ta' L-Isqof, Birgu, Malta

Der Inquisitor's Palace ist einer der wenigen gut erhaltenen Paläste seiner Art. Der Grossmeister Pietro Dusina kam 1574 nach Malta und man bot ihm den ungenutzten Palast als Residenz an. Fast alle folgenden Inquisitoren versuchten, den Palast in ein anständiges Herrenhaus zu verwandeln. Sie alle hatten die gleichen kulturellen Werte der barocken römischen Gesellschaft und Mitte des 18. Jahrhunderts hatten sie es erfolgreich geschafft , das Gebäude in einen typisch römischen Palast zu verwandeln. Er ist der einzige heute noch für die Öffentlichkeit zugängliche Inquisitoren Palast und ein architektonisches Juwel, ein Vertreter der wechselvollen Geschichte und des europäischen Erbes der maltesischen Inseln.
Birkirkara
St. Helena Church, Birkirkara, Malta

Eine der 365 Kirchen Maltas: St. Helena, wie allen Kirchen einen Besuch wert. Diese Kirche ist von aussen im Vergleich zu den anderen imposanten Bauwerken in Malta eher unscheinbar wenn auch sehr gross. Ihr "Innenleben" ist aber eine absolute Sehenswürdigkeit.

Old Railway Station, Birkirkara, Malta

Eine der Sehenswürdigkeiten von Birkirkara ist die Old Railway Station und der um diesen Bahnhof angelegte Park. Erbaut wurde die Old Railway Station im 19. Jahrhundert, sie war von Valletta aus gesehen die 2. Haltestelle auf dem Weg nach Rabat. Heute ist diese Eisenbahnstrecke still gelegt. Das Bahnhofsgebäude ist leider für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich aber zumindest von aussen immer noch sehenswert. Ausserdem liegt davor eine hübsche kleine Parkanlage.
Dingli
Dingli Cliffs, Radar Station, Dingli, Malta

Die Dingli Cliffs sind eine Klippenformation an der Küste der Insel Malta und der höchste Punkt Maltas. In der Nähe des Ortes Dingli gelegen, erheben sich die Dingli Cliffs beim Berg bzw. der Erhebung Ta' Dmejrek bis zu 253 Meter hoch. An der Südwestküste der Insel fällt die Felswand vielerorts steil ab, jedoch nirgends so hoch wie an den Dingli Cliffs. Den Namen verdanken die Dingli Cliffs dem englischen Ritter Sir Thomas Dingli, der sich im 16. Jahrhundert in der Gegend niederliess. Oberhalb der Dingli Cliffs liegt eine kleine Kapelle und ausserdem eine ehemalige Radarstation der Royal Air Force. Diese kuppelförmige Anlage wird heute von der maltesischen Flugsicherung genutzt und ist für Besucher nicht zugänglich.
Floriana

Argotti Botanical Gardens, Floriana, Malta

Der Argotti Botanical Garden wurde im 18. Jahrhundert angelegt und ist ein kleiner aber sehenswerter Park mit diversen einheimischen und exotischen Pflanzen und Kakteen.
Il Mall Park, Floriana, Malta

Der Park Il-Mall ist ein kleiner schmaler Park entlang der Triq Sarria, aber trotz seiner Grösse sehenswert und ein angenehmer Platz für eine Verschnaufpause auf Entdeckungstouren durch Valletta und Floriana. Vor dem Park befindet sich auch noch das Independence Monument und daneben die St. Publius Kirche sowie Il-Fosos, der Platz auf dem jedes Jahr das Isle Of MTV Open-Air stattfindet.
Porte des Bombes, Floriana, Malta

Unterhalb der St Francis Bastion befindet sich das Porte des Bombes genannte Stadttor. Es wurde im Stil des französischen Barock zwischen 1697 und 1720 unter der Herrschaft des Großmeisters Ramon Perellos y Roccaful erbaut. Das Wappen Perellos befindet sich über dem Durchgang. Ursprünglich nur aus einem Torbogen mit davorliegender Zugbrücke bestehend, wurde 1868 unter der britischen Herrschaft ein weiterer Bogen hinzugefügt, um den steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Beide Torbögen sind 1905 beim Bau der Straßenbahn nach oben erweitert worden; nach Stilllegung der Straßenbahn 1929 und der Eisenbahn 1931 hat man die flankierenden Mauerabschnitte abgetragen, um Platz für den Strassenbau zu schaffen.

Sa Maison Gardens, Floriana, Malta

Der hübsche kleine Garten mit mehreren verschiedenen Ebenen wird von einem Wachturm überragt, von welchem sich ein aussergewöhnlicher Blick auf die Ta'Xbiex Yacht Marina und die Befestigungsanlagen eröffnet.

Kalkara

Fort Rinella, Kalkara, Malta

Das Fort Rinella ist eine Befestigung aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde eigens für das grösste Vorderladergeschütz der Welt erbaut, die Armstrong 100-Tonnen-Kanone. Diese Kanone wurde von Lord William Armstrong entwickelt und gebaut. Sie war in der Lage, mit einer Vierteltonne Schiesspulver als Treibladung eine Ein-Tonnen-Granate über eine Distanz von bis zu 13 km zu feuern und eine gut 52 cm starke Schiffspanzerung zu durchschlagen. Wegen ihrer enormen Grösse war diese Kanone mit dem weltweit ersten mechanischen Ladesystem ausgerüstet, das mit einer Dampfmaschine betrieben wurde. Damit konnte sie innerhalb von sechs Minuten neu ausgerichtet und geladen werden.
Lija
Belvedere Tower, Lija, Malta

Der Belvedere Tower wurde 1857 vom maltesischen Architekten Giuseppe Bonavia für den Marquis de Piro und seine Familie entworfen. Es wurde als ein Ort der Entspannung durch die Bewohner und ihre Gäste benutzt.
Marsascala
St. Thomas Tower, Marsascala, Malta

Der St Thomas Tower ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens 1614 erbaute Festung auf Malta. Der Turm wurde vermutlich vom Ingenieur Gerolamo Bonici entworfen.

Marsaxlokk
Marsaxlokk

Marsaxlokk ist ein Fischerdorf, welches mit seinen kleinen malerischen Booten (Luzzus) unbedingt zu einem Besuch einlädt. Der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk, dem Südwind, zusammen.In der Antike diente es als Haupthafen. Im Jahre 1565 ging die türkische Flotte bei der Belagerung Maltas hier vor Anker.
Mdina

Mdina - The Silent City, Malta

Mdina war die frühere Hauptstadt Maltas, ihre Ursprünge gehen in die Bronzezeit zurück, damals diente der Hügel wegen der strategisch guten Lage als Wohnplatz und wurde mit einer starken Festungsmauer umgeben. Als 870 die Araber Malta eroberten, gaben sie der Stadt den heutigen Namen Mdina = von Mauern umgebende Stadt. Mdina hielt Im Jahre 1422 einem Angriff von 18.000 Türken stand und bekam daraufhin den Ehrentitel „Città Notabile“. Auch den Johannitern, die sich 1530 auf Malta niederliessen, sagte die strategische Lage der Stadt zu, so dass sie Mdina zu ihrer Residenz erkoren. Da Malta aber von der Küste her günstiger zu beherrschen war, musste Mdina den Hauptstadtstatus an Birgu abtreten. Nachdem Valletta 1571 zur endgültigen Hauptstadt Maltas ernannt wurde, strebte die Bevölkerung in die neue Metropole und in Mdina begann ein erheblicher Bevölkerungsschwund. Heute hat Mdina noch 253 Einwohner.
Mellieħa
Ghadira Nature Reserve, Mellieħa, Malta

Birdlife Malta war die treibende Kraft hinter der Gründung von Ghadira Nature Reserve in Mellieha, neben beliebtesten Sandstrand Maltas. Es ist von ökologischer Bedeutung, da sie zwei Arten von Lebensräumen bietet, die in Malta sehr selten sind: Feuchtgebiete und Salzwiesen. Im Jahr 1978 wurde es zum Vogelschutzgebiet erklärt.
Popeye Village, Anchor Bay, Mellieħa, Malta
Popeye Village, auch bekannt als Sweethaven Village, ist eine Kulissenstadt, die der Regisseur Robert Altman 1979 für den Film Popeye aufbauen liess. Der Ort blieb nach dem Filmdreh erhalten und wird heute als Freizeitpark genutzt. Er bietet neben den charakteristischen Häusern auch Shows und Bootstouren auf der Anchor Bay. In einigen Häusern sind verschiedene Requisiten des Film ausgestellt. Im Kino mit etwa 40 Sitzplätzen in der Ortsmitte informiert ein Film die Besucher über den Kulissenbau und den Filmdreh.
Nach zwei Bränden wurde das Popeye Village jeweils im gleichen Stil wieder aufgebaut. Mit dem Fun Park werden vor allem kleinere Kinder angesprochen.
Selmun Palace, Mellieħa, Malta

Der Selmun Palace wurde im 16. und 17. Jahrhundert erbaut. Er diente nicht zur Verteidigung sondern als Sommerresidenz der Adligen dieser Zeit. Bis ins zwanzigste Jahrhundert wurde der Palast auch von verschiedenen Adligen bewohnt. Im Jahr 1962 wurde er von einer englischen Firma aufgekauft und direkt dahinter eine grosse Hotelanlage gebaut. Seit 2011 ist das Hotel geschlossen, Selmun Palace selbst kann ebenfalls nur noch von aussen besichtigt werden. Die Umgebung und die Aussicht machen einen Ausflug zu diesem schönen Schlösschen trotzdem lohnenswert. Es werden Investoren gesucht, die bereit sind die Hotelanlage wieder in Betrieb zu nehmen.
St Agatha’s Tower (Red Tower), Mellieħa, Malta

Der St Agatha's Tower, aufgrund seiner Farbgebung auch Red Tower genannt, ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens 1649 erbaute Festung. Der Turm steht auf der im Norden der Insel gelegenen Marfa Ridge in der Nähe von Mellieħa. Der Turm wurde zur Zeit der Herrschaft des Grossmeisters Jean de Lascaris-Castellar erbaut und wird daher in der Literatur auch den Lascaris Towers zugerechnet. Konstruktiv entspricht er jedoch einer Reihe von sechs Befestigungsanlagen, die während der Herrschaft des Grossmeisters Alof de Wignacourt von 1609 bis 1620 erbaut worden sind und als Wignacourt Towers bezeichnet werden. Er wurde in das Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen.
Il-Majjistral Nature & History Park, Mellieħa, Malta

Der Il-Majjistral Park ist ein grosses Gebiet auf welchem alte Farmhäuser zu sehen sind; ausserdem bietet er eine herrliche Aussicht auf Golden Bay - einen der schönsten Sandstrände Maltas.
Mġarr

Castello Zammitello, Triq IS-Santi, Mġarr, Malta

Das Castello Zammitello ist ein hübsches kleines Schloss welches im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Es wird von einer grosszügigen Parkanlage umgeben. Heute wird die Anlage als Restaurant genutzt und oft für Hochzeiten vermietet.

Parish (Egg) Church, Mġarr, Malta

Die Kuppel der Parish (Egg) Church hat eine einzigartige Form. Die Kirche wird oft als "Eierkirche" bezeichnet. Dies aus zwei Gründen, der erste ist offensichtlich, sobald man die Kirche sieht - die Kuppel ähnelt der Form eines Eies. Der zweite Grund für diesen seltsamen Namen ist jedoch viel interessanter. Die Kirche wurde 1912 erbaut und dies vor allem mit dem Geld aus dem Verkauf von lokal produzierten Eiern. Es wird angenommen, dass die Einheimischen Tausende und Abertausende von Eiern verkaufen mussten, bevor sie genug Geld hatten, um die Kirche zu bauen.

Skorba Temples, Mġarr, Malta

Eine weitere prähistorische Stätte sind die Skorba Temples. Keramikgefässe und Figuren, die hier gefunden wurden, sind heute im Nationalmuseum für Archäologie in Valletta. Im Vergleich zu anderen sehenswerten Tempelruinen sind hier nur wenige Reste übrig geblieben.

Ta' Ħaġrat Temple, Mġarr, Malta

Der Ta' Ħaġrat Temple ist in einem Feld in der Nähe der Mitte des Dorfes. Der Tempel stammt vermutlich aus der Ära zwischen ca. 3600 bis 3300 vor Christus. Obwohl von grosser prähistorischer Bedeutung sind leider von dieser Anlage nur ein paar vereinzelte Steine übrig gelieben.
Mosta

Rotunda, Rotunda Square, Mosta, Malta, T: (+356) 21433826

Die Kirche wurde vom maltesischen Architekten Giorgio Grognet de Vassé geplant; als Vorbild diente das Pantheon in Rom. Der Grundstein wurde 1833 gelegt, die Arbeiten waren 1860 abgeschlossen. Sie besitzt die drittgrösste freitragende Kuppel der Welt, ihr Innendurchmesser beträgt 37,2 Meter. Die Mauerstärke der Rotunda beträgt 9,1 Meter, die Kirche ist ca. 60 Meter hoch. Der Innenraum ist ganz in Blau, Gold und Weiss gehalten und bietet 12.000 Besuchern Platz. Zur Einrichtung gehört auch die Kopie einer 200 kg schweren deutschen Fliegerbombe, die am 9. April 1942 die Kuppel durchschlug aber nicht explodierte. Da sich zu dieser Zeit 302 Menschen in der Kirche aufhielten und niemand wirklich verletzt wurde, wird das Ereignis gemeinhin als Wunder angesehen. Das Original der Bombe befindet sich im Kriegsmuseum in Valletta.
Naxxar
Palazzo Parisio, Victoria Square, Naxxar, T: (+356) 21412461

Der Palazzo Parisio, hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert. Zunächst von den Jesuiten als Sommerresidenz genutzt, erwarb der Marquis Giuseppe Scicluna das Grundstück und liess das Gebäude in den Jahren von 1898 bis 1906 in eine prunkvolle Residenz im italienischen Renaissancestil umbauen. Auch die Inneneinrichtung wurde mit Werken italienischer Künstler ausgestattet. Scicluna liess ausserdem einen für Malta einmaligen barocken Garten mit symmetrischen Rabatten, Springbrunnen und einer Orangerie anlegen. Der Marquis starb bereits 1907 kurz nach der Fertigstellung seiner Residenz, die danach nicht mehr weiter privat genutzt wurde. Die Erben machten das Grundstück der Öffentlichkeit zugänglich. Noch heute ist der Palazzo im Eigentum der Familie Scicluna, die auf Malta eine Bierbrauerei betreibt.
Paola
Hypogäum von Ħal-Saflieni, Paola, Malta

Das Hypogäum von Ħal-Saflieni ist eine im Neolithikum, zwischen 3800 und 2500 v. Chr. auf Malta genutzte unterirdische Anlage, die wohl für die Bestattung der Toten und als Heiligtum diente. Das Hypogäum wird seit 1980 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und wurde in die Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen. Den Besuch dieser Stätte sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Tarxien Tempel, Paola, Malta

Die Tempel von Tarxien wurden von etwa 3250 v. Chr. bis 2500 v. Chr. errichtet. Die Anlage aus der Jungsteinzeit ist seit 1992 Teil der UNESCO-Welterbestätte „Megalithische Tempel von Malta“ und wurde in das Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen. Die Tempelanlage von Tarxien besteht aus vier einzelnen, aufeinander folgenden und baulich miteinander verbundenen Tempeln. 1956 wurde die gesamte Anlage umfassend saniert.
Addolorata Friedhof, Paola, Malta

Der Addolorata Friedhof ist einer der grössten Friedhöfe Maltas mit diversen sehr schön gestalteten Gruften und reich dekorierten Gräbern.
Qrendi
Ħaġar Qim, Qrendi, Malta

In diesem Tempelkomplex finden sich die Reste von vier Tempeln, die zwischen 3600 und 2500 v. Chr. entstanden sind, darunter der am besten erhaltene Südtempel. Er gehört einerseits zwar an den Anfang der Tempelphase, entstand aber in seiner heutigen Form durch diverse Umbauten in der Spätphase.
Mnajdra, Qrendi, Malta

Die Mnajdra ist ein herausragendes Ensemble von Tempeln aus der Vorzeit Maltas. Es besteht aus dem Doppeltempel mit dem für maltesische Großtempel typischen ahornblattförmigen, fünfteiligen Aufbau und einem separaten älteren, daher nur dreiteiligen Tempel. Der Kultplatz wurde von der Żebbuġ- bis zur Tarxien-Phase genutzt. Der Doppeltempel existiert seit der Ġgantija-Phase der Tempelkultur (3.800 v. Chr.). Auf den Maltesischen Münzen aus verkupfertem Stahl (1, 2, 5c) ist eine stilisierte Form der Mnajdra abgebildet. Die Tempel wurden in das Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen.
Rabat
Domus Romana, Rabat, Malta
Die römische Domus Romana stammt aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts vor Christus und liegt ausserhalb der Mauern Mdinas. Darin sind Bürgersteige aus jener Zeit zu sehen, vornehmlich aus Mosaiken gebildet, wie sie in Pompeii und Sizilien zu dieser Zeit üblich waren. Das Haus beherbergt auch ein Museum mit Ausstellungsobjekten und Ausgrabungen aus dieser Epoche.
St. Paul’s Catacombs, Rabat, Malta

Die St. Paul’s Catacombs wurden um das Jahr 350 angelegt und erstrecken sich über bisher bekannte 1,5 Quadratkilometer. Im Laufe der Jahre wurden hier etwa 1.400 Tote beerdigt. Inzwischen sind alle ausgelagert worden. Die St. Paul’s Catacombs sind öffentlich zugänglich und können kostenlos beziehungsweise im Rahmen einer Führung mit Audio-Guides besichtigt werden.
San Pawl il-Baħar
Kennedy Memorial Grove, San Pawl il-Baħar, Malta

Das Kennedy Memorial Grove, ist eine bei den Maltesern als Picknickplatz ausgesprochen beliebte Parkanlge. Dort steht ein im Jahre 1963 errichtetes Denkmal das zu Ehren des gleichnamigen US-Präsidenten erbaut wurde.
Salina National Park, San Pawl il-Baħar, Malta

Direkt hinter dem Kennedy Memorial Grove befindet sich eine weitere kleine hübsche Parkanlage, der Salina National Park.
Classic Car Collection, San Pawl il-Baħar, Malta

Die Classic Car Collection erstreckt sich auf rund 3000m². Die Sammlung beinhaltet über achtzig Autos und Motorräder. Es ist ein Ort der Nostalgie. Die fabelhafte Sammlung wird von dem eifrigen Auto-Enthusiasten, Carol Galea der im Besitz dieses Museums ist zur Verfügung gestellt.
Malta National Aquarium, San Pawl il-Baħar, Malta

Im Malta National Aquarium können Besucher in 26 Aquarien 130 verschiedene Fischarten bewundern. Von Haifischen bis hin zu kleinen Clownfischen. Das grösste Aquarium ist 12 Meter lang und bietet einen Tunnel, durch den die Besucher durchlaufen können, während tropische Fischarten an ihnen vorbeischwimmen.
Senglea (L'Isla)
Gardjola Gardens, Senglea, Malta

Die Gardjola Gardens wurden im Jahr 1551 im Auftrag des Grandmasters De La Sengle erbaut. Sie bieten einen wunderschönen Ausblick auf den Hafen in Marsa, Valletta, die Einfahrt zum Grand Harbour und Fort St. Angelo. Ein kleiner Wachturm - ein Gardjola - bietet einen Rundumblick. Jeder dieser Gardjolas, wie sie an vielen Orten in Malta anzutreffen sind ist ausgestattet mit dem Auge, das alles sieht, dem Ohr das alles hört und dem Kranich der alles bewacht.
Siġġiewi
Limestone Heritage, Siġġiewi, Malta

Diese preisgekrönte Touristenattraktion im Familienbesitz in der traditionellen Ortschaft Siġġiewi bietet einen unterhaltsamen Ausflug für die ganze Familie. Man kann die Gelegenheit nutzen, mehr über die 22 Millionen Jahre alte Geschichte der Insel zu erfahren. Man kann ausserdem auch bei Vorführungen zur Steinbearbeitung mitmachen. Ausserdem finden im Limestone Heritage Park & Gardens interessante kulturelle Aktivitäten statt, wie z.B. Folkoloreabende im Sommer.

Malta Falconry Center, Siġġiewi, Malta

Das Malta Falconry Center ist das erste Greifvogelzentrum in Malta, das mit den Zielen entwickelt wurde die alte Kunst der Falknerei wieder in Malta einzuführen. Ebenso um lehrreiche und unterhaltsame freie Flugvorführungen mit unseren gut ausgebildeten Greifvögeln zu machen. Ausser den Falken beherbergt die Falknerei auch Geier und Eulen, wie auch Schildkröten.
Verdala Palace, Siġġiewi, Malta

Der Verdala Palace ist der offizielle Regierungssitz des Präsidenten der Republik Malta. Leider ist er für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Buskett Gardens, Siġġiewi, Malta

Die Buskett Gardens sind mit einer Fläche von 30 ha das grösste Waldgebiet auf Malta. Die parkähnliche Anlageist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die maltesische Bevölkerung. Ein Teil besteht aus landwirtschaftlich genutzten Orangenbäumen. Im Norden wird das Wäldchen durch den Verdala Palace begrenzt.
Sliema
Tigne Point, Sliema, Malta

Der Tigne Point ist nicht nur Hotel und Shopping Center sondern bietet auch eine unvergleichliche Aussicht auf Valletta. Die Befestigungsanlage ist für die Öffentlichkeit aber geschlossen. Ein Spaziergang über die lange Brücke bis zum Ende der Halbinsel lohnt sich aber allein schon wegen der fantastischen Aussicht.
Ta' Qali
Ta' Qali, Ta' Qali, Malta

Ta' Qali ist ein Kunsthandwerkerdorf. Die uralten Flugzeughangars des ehemaligen britischen Militärflughafens sind heute Werkstätten bzw. Shops für Glasbläser, Silber- und Kunstschmiede, Schnitzer, Töpfer oder Klöpplerinnen, diese waren kann man dort kaufen. Zudem kann man sehen wie die Waren von Hand gefertigt werden. Wie z.B. in der Glaserei. Hinter den Werkstätten befindet sich auch ein kleiner Park, der ebenfalls einen Besuch wert ist.
Valletta
National Museum of Archaeology, Valletta, Malta

Das Museum beherbergt viele archäologische Sehenswürdigkeiten und ist auch selber eine, das Gebäude wurde mit zahlreichen Malereien und Verzierungen selbst zu einem Objekt gemacht, dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt.

Auberge de Castille, Castille Place, Valletta, Malta

Die Auberge de Castille, Léon et Portugal dient heute als Amtssitz des maltesischen Premierministers. Der Ritterorden der Johanniter (später dann Malteserritter genannt) erhielt 1530 Malta als Lehen von Kaiser Karl V. Der Ausbau von Valletta begann 1566 unter dem Grossmeister Jean de la Valette, nach dem die Stadt benannt ist. In dieser Zeit entstanden dort auch die verschiedenen Auberges (Herbergen). Der Ritterorden gliederte sich früher in 8 sogenannte Zungen (Langues) die die Ritter der verschiedenen Gebiete Westeuropas repräsentierten und für die auch die 8 Spitzen des Malteserkreuzes stehen. Für jede dieser 8 Zungen gab es in Valletta eine Auberge in der diejenigen Ritter wohnen konnten, die kein eigenes Haus auf Malta besassen.
Casa Rocca Piccola, 74 Republic Street, Valletta, Malta

Casa Rocca Piccola ist immer noch in Privatbesitz und ist das sehr geschätze zu Hause des Marques de Piro. Casa Rocca Piccola hat über 50 Zimmer, von denen die meisten zur Besichtigung offen stehen. Im Laufe der Jahre wurden neue Räume für die Touren geöffnet und es werden auch noch weitere folgen. Die Luftschutzbunker die wegen des Zweiten Weltkriegs geschaffen wurden, stellen eine dramatische und spannende Ergänzung zu den Führungen durch das Haus zur dar. Der Wert der Casa Rocca Piccola liegt in seiner Fähigkeit, einzigartige historische Beweise für die Bräuche und Traditionen des maltesischen Adels in den letzten 400 Jahren zu bieten. Ausserdem tragen die darin enthaltenen Sammlungen von Möbeln, Silber und Gemälden und vielen anderen Wertgegenständen, zum ästhetischen Reichtum dieses Landes bei.
Fort Manoel, Marsamxett Harbour - Manoel Island, Valletta, Malta

Das Fort Manoel ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens ab 1722 erbaute Festung. Sie stellt den Abschluss und zugleich den Höhepunkt in der Entwicklung der Bastionärbefestigungen auf Malta dar. Manoel Island, zur damaligen Zeit Isoletto genannt, beherrscht Marsamxett, den zweiten grossen Naturhafen Maltas. Im Jahr 1643 wurde auf Manoel Island ein Hospital errichtet, welches zur Quarantäne an Pest und Cholera Erkrankter diente.

Fort St. Elmo, St. Elmo Place, Valletta, Malta

Das Fort St. Elmo ist eine von 1670 bis 1693 erbaute Festung. Es bildet den nördlichen Abschluss der Befestigungen Vallettas. Während der Belagerung 1565 durch die osmanischen Truppen wurde es massiv beschossen. Der Besatzung des Forts gelang es dennoch mehr als einen Monat, der Belagerung zu widerstehen. Am 23. Juni 1565 fiel das Fort. Während die Sperrung des Grand Harbour im Zusammenwirken mit Fort St Angelo gelang, konnte der osmanischen Flotte die Einfahrt in den Marsamxett Harbour nicht verwehrt werden. Im Zuge der Belagerung wurde das Fort nahezu vollständig zerstört, wurde aber zügig wiederaufgebaut, da dieser wichtige Platz nicht unbefestigt bleiben konnte. Das Fort ist war lange für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es im Laufe der Zeit baufällig geworden war. Mittlerweile sind aber Renovationsarbeiten im Gange und ein Teil des Forts ist nun wieder begehbar.

Grand Harbour + Fort St. Angelo, Valletta

Der Naturhafen Grand Harbour ist eine Bucht, die mehr als drei Kilometer tief in die Nordostküste Maltas einschneidet. Der Grand Harbour diente bereits den Phöniziern, Puniern, Römern, Byzantinern, Arabern und Spaniern als Ankerplatz.
Seit phönizischer Zeit befand sich auf der Halbinsel eine Befestigung, die von den Johannitern zum Fort St. Angelo ausgebaut wurde. Der Zeitpunkt der Erbauung des Forts ist unbekannt. Im Jahr 1530 wurde Fort St. Angelo der Sitz des Grossmeisters. Die Ritter machten die Festung zu ihrer Hauptbefestigungsanlage, verstärkten und gestalteten sie wesentlich um. Fort St. Angelo widerstand den Osmanen während der Belagerung von Malta, in der Seeattacke am 15. August 1965. Durch die Ankunft der Franzosen 1798 wurde Fort St. Angelo zu einer mächtigen Befestigung mit über 80 Kanonen ausgebaut.
Grand Master's Palace & Armoury, Palace Square, Republic Street, Valletta, Malta

Grandmaster's Palace ist ein im 16. Jahrhundert errichteter Palast. Die Bauarbeiten für den Grandmaster's Palace begannen im Jahre 1571, die bautechnische Leitung übernahm der Architekt Gerolamo Cassar. 1575 wurde der Bau fertig gestellt. Heute ist er teilweise öffentlich zugänglich wie zum Beispiel die Armoury wo Ritterrüstungen und Ähnliches bewundert werden können. Das Gebäude verfügt ausserdem über einen sehr schönen Innenhof und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Maltas. Der Grossmeisterpalast hat einen rechteckigen Grundriss und ist 97 Meter lang und 83 Meter breit. Damit ist er das flächenmässig grösste Gebäude Vallettas.

Great Siege Bell, Mediterranean Street, Valletta, Malta
T: (+356) 22915440

Die Great Siege Bell mit einer 10 Tonnen schweren Bronze Glocke wurde 1992 von Queen Elizabeth und dem damaligen maltesischen Präsidenten Di Marco eingeweiht, als Erinnerung an diejenigen, die ihr Leben in der 2. grossen Belagerung von Malta verloren während des zweiten Weltkriegs 1940-1943. Die Glocke wird täglich am Mittag geläutet. Vor der Great Siege Bell befindet sich noch eine liegende Statue die einen gefallenen Soldaten darstellen soll, mit der Inschrift: "At the going down of the sun and in the morning we will remember them". "Beim Untergehen der Sonne und am Morgen werden wir uns an sie erinnern".

Hastings Gardens, Windmill Street Ecke Pope Pius V Street, Valletta, Malta, T: (+356) 21803091

Hastings Gardens ist ein öffentlicher Garten. Er befindet sich oberhalb der Bastionen auf der Westseite des City Gate. Der Garten bietet einen Blick auf Floriana, Msida, Sliema und die Insel Manoel. Im Garten steht ein Denkmal zu Ehren von Francis, Marquis von Hastings, der Gouverneur von Malta war. Lord Hastings starb im Jahre 1827 und wurde im Garten beerdigt. Es besteht die Legende, dass dieser maltesische Garten in nur 4 Stunden gebaut wurde. Diese Legende beruht auf der Tatsache, dass die maltesischen Menschen harte Arbeiter sind. Adriano Devina ist das einzige bekannte Architekt dieses Gartens.
Lower Barrakka Gardens, Lvant, Valletta

Die Lower Barrakka Gardens befinden sich auf der St. Christopher's Bastion, die wiederum einen Teil der Stadtbefestigungen Vallettas darstellt. Der Garten wurde von französischen Truppen während der Belagerung Vallettas durch die aufständische Bevölkerung Maltas 1798 bis 1800 angelegt. Wahrscheinlich diente er ursprünglich zur Produktion von Gemüse und Feldfrüchten für die abgeschnittene Garnison.


(Our Lady of) Mount Carmel, Old Theater Street, Valletta, Malta

Die Karmeliterkirche ist eine römisch-katholische Kirche und ist Teil des UNESCO-Welterbes, sie gehört zu den bekanntesten Kirchen Vallettas und wurde bis etwa 1573 erbaut. Damit war sie die erste in Gebrauch genommene Kirche Vallettas. Sie wurde von Gerolamo Cassar geplant, jedoch einigen Veränderungen. Die Fassade wurde ab 1852 unter Giuseppe Bonavia neu gestaltet. Am 14. Mai 1895 wurde sie von Papst Leo XIII. in den Rang einer Basilica minor erhoben. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig zerstört und musste daher zwischen 1958 und 1981 neu erbaut werden. Dabei wurde sie vergrössert; auch die beherrschende 42 Meter hohe Kuppel wurde erst jetzt erbaut. Die Hauptsehenswürdigkeit im Innenraum ist ein Gemälde aus dem frühen 17. Jahrhundert. Auffällig sind auch die Säulen aus rotem Marmor.
St. James Cavalier, Valletta, Malta

Das St. James Cavalier beherbergt moderne Kunst und ist architektonisch, zumindest im Inneren auch so ausgelegt. Es sind viele interessante Ausstellungsobjekte vorhanden, die einen Besuch lohnenswert machen.
St. John's Co-Cathedral, St. John Street, Valletta, Malta, T: (+356) 2122 0536

Die St. John’s Co-Cathedral wird als Ko-Kathedrale bezeichnet, da sie als Zweitsitz des Erzbischofs (neben St. Paul in Mdina) dient. Sie wurde zwischen 1573 und 1578 errichtet, in Auftrag gegeben von Grossmeister Jean de la Cassière. Entworfen vom maltesischen Architekten Gerolamo Cassar. St. John's gilt als eine der schönsten Kirchen im Mittelmeerraum. Der Innenraum wurde grösstenteils vom Malteserritter Mattia Preti gestaltet. Er schuf kompliziert geschnitzte Steinwände und bemalte Gewölbe und Altäre mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes. Die Bodenplatten sind Grabmäler der Rittern von St. John. Auf jeder steht Name und Geschichte des Ritters, der darunter begraben liegt. Die wichtigeren Ritter sind nahe dem Eingang begraben. Das Hauptschiff ist 53 Meter lang und mit Seitenkapellen 15 Meter breit. Die meisten Wände sind mit Wandteppichen behangen.
Church of St.Paul's Shipwreck, 74 Triq San Pawl, Valletta, Malta, T: (+356)2123 6013

Die Church of St. Paul's Shipwreck ist eine römisch-katholische Kirche in Valletta und auch einer der ältesten. Der Ursprung der ersten Kirche geht ins Jahr 1570 zurück. Sie wurde im Lauf der Jahrhunderte zwei weitere Male neu aufgebaut und ist mit aussergewöhlich schönen Wand- und Deckenmalereien ausgestattet.
Teatru Manoel, 115 Old Theatre Street, Valletta, Malta, T: (+356) 21222618

Maltas Nationaltheater, das Teatru Manoel existiert seit 1732 und gehört zu Europas ältesten Theatern. Es gilt als das drittälteste Theater der Welt und als das älteste im Commonwealth. Der Grossmeister Antonio Manoel de Vilhena liess es 1731 von den Rittern erbauen. Diese führten einen nicht immer seriösen Lebenswandel und sollten mit dem Bau des Theaters beschäftigt werden. Deshalb traten sie nach der Fertigstellung auch als selbst als Schauspieler auf. Im 2. Weltkrieg diente das Gebäude als Schutzraum. Nach umfangreicher Restaurierung nahm es 1960 den Betrieb wieder auf. Das Teatru Manoel ist bekannt für den ovalen Zuschauerraum. Das Innere des barocken Gebäudes hat 623 Plätze und vier Ränge aus handbemaltem Holz. Die Decke ist mit 22 Karat vergoldet.
Upper Barrakka Gardens, Battery Street, Valletta, Malta

Die Upper Barrakka Gardens, einer der schönsten Parks von Valletta wurde im Jahre 1775 auf der Bastion St. Peter und Paul erstellt. Im Park gibt es mehrere Statuen, darunter eine von Sir Winston Churchill, und eine Skulptur des maltesischen Bildhauers Antonio Sciortino, mit dem Titel "Die Strassenjungen." Der Garten war das Geschenk eines italienische Ritters aus dem achtzehnten Jahrhundert an den Ritterorden der Knigts of St. John und ursprünglich zur Erholung für die Ritter des Ritterordens gedacht. Er ist der höchste Punkt der Stadtmauer und bietet von den Terrassen aus einen wunderschönen Überblick über den Grand Harbour und die Städte Senglea und Vittoriosa, sowie über die Werft und die tiefer liegenden Teile der Hauptstadt.

Triton Fountain, Valletta, Malta

Der Tritonen- Brunnen steht am Eingangstor - dem City Gate - von Valletta. Dieser Platz ist gleichzeitig auch Vallettas Busbahnhof.
Victoria Gate, Valletta, Malta

Das Victoria Gate ist eines der Eingangstore zur Stadt Valletta und durch seine Bauweise ein sehenswertes Stück Geschichte.
National War Museum, Valletta, Malta

Das National War Museum in Valletta befindet sich beim Fort St. Elmo und beherbergt Relikte aus vielen Jahrhunderten. "Faith" eines der drei Flugzeug welches im 2. Weltkrieg im Einsatz ist nur eine der Sehenswürdigkeiten in diesem besonderen Museum.


Valletta, Malta

Valletta ist die Hauptstadt der Republik Malta. Sie ist die flächenmässig kleinste Hauptstadt eines EU-Staates. Aufgrund ihres kulturellen Reichtums wurde Valletta 1980 als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Die Stadt selbst ist mit ihrer aussergewöhnlichen Bauweise und den zahlreichen Erker-Balkonen eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art.
Die Stadt gilt als eine der bestgesicherten der Welt, denn sie wird von einem Ring aus Bastionen umgeben. Valletta bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, ist aber auch selbst ein unbedingtes Muss für Malta Besucher.
Żabbar
Żabbar Gate, Żabbar, Malta

Das Żabbar Gate wurde 1675 als Teil der neun Kilometer langen Cottonera Verteidigungslinie errichtet. Das Design ist dem berühmten Barockarchitekten Carapecchia Romano zuzuschreiben.
Die Legende besagt, dass die Büste des Grossmeisters Fra Nicolas Cotoner die vom Tor herunterschaut an eine Stelle blickt, wo ein Schatz begraben liegt. Dies sollte als Versteck dienen, vor den Piraten die während dieser Zeit immer wieder Einfälle auf die Insel verübt haben während der Herrschaft der Ritter von St. John, wenn diese die Insel verlassen hatten.
Żurrieq
Bubaqra Tower, Żurrieq, Malta

Der Bubaqra Tower ist eine besonders schöne Burg, leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, kann aber für besondere Anlässe gemietet werden.
Blue Grotto, Żurrieq, Malta

Die Blaue Grotte liegt im Südwesten der Insel in der Nähe von Żurrieq und ist ausschliesslich vom Meer aus erreichbar. Von Wied iż-Żurrieq, einer fjordartigen Bucht aus, wohin man über Żurrieq gelangt, fahren Touristenboote bei ruhiger See erst ein Stück an der Steilküste entlang, bevor sie in mehrere Grotten hineinfahren.
Das Höhlensystem besteht aus sechs Sälen, wovon die Blaue Grotte der grösste und eindrucksvollste ist. Sie ist ungefähr 90 m lang, 40 m hoch und hat zwei Eingänge. Das Wasser ist sehr klar und schimmert im Sonnenlicht himmelblau. Dies liegt an den hier vorkommenden Blaualgen. Die manchmal zu sehenden orangen Farbflecken sind nicht etwa Korallen, wie von den Bootsführern manchmal behauptet, sondern ebenfalls eine Algenart.
Xarolla Windmill, Żurrieq, Malta

Die Xarolla Windmill, eine der nicht seltenen Windmühlen in Malta und ein beeindruckendes Bild, zu bestimmten Zeiten ist die Windmühle auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Gozo & Comino
Dwejra Point
Azure Window, Dwejra Point, Gozo

Das Azure Window ist ein durch Umwelteinflüsse entstandenes Felsentor im Westen der maltesischen Insel Gozo. Es ist etwa 100 m lang und 20 m hoch und eine der atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten Maltas.
Għarb
Basilika Ta’ Pinu, Għarb, Gozo

Die Basilika Ta’ Pinu liegt etwa 700 Meter entfernt vom Ort Għarb auf der Insel Gozo. Die Arbeiten an der Kirche begannen am 30. Mai 1920, am 31. August 1932 wurde sie geweiht und bereits am 10. August desselben Jahres durch Papst Pius XI. zur Basilika erhoben. Der Glockenturm hat eine Höhe von 61 Metern. Eine Tafel an der Fassade der Basilika markiert den Beginn eines Kreuzwegs mit lebensgrossen Marmor-figuren, der auf den Hügel ta’ Ghammar führt, wo eine kleine Kapelle und ein Versammlungsplatz in der Form eines griechischen Theaters den Abschluss bilden.
Marsalforn
Salzpfannen, Marsalforn, Gozo

Die Salzpfannen, eine der Besonderheiten Maltas sind in Marsalforn in grosser Zahl zu sehen, auch sonst bietet diese kleine Hafenstadt einiges. Neben der schönen Strandpromenade liegt hinter der Stadt ein kleiner Hügel mit dem Tas-Salvatur. Eine Christus-Statue wie man sie aus Rio de Janeiro kennt, allerdings nicht in dieser Grösse.
Victoria (Rabat)
Zitadelle, Victoria, Gozo

Die Zitadelle in Victoria, Gozos Haupstadt ist ein aussergewöhnliches Bauwerk und wurde umfangreich saniert. Nicht nur die Zitadelle selbst sondern auch die Aussicht die sie auf die ganze Insel bietet ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Aufstieg zu obersten Ebene lohnt sich nur schon deshalb.
Xagħra
Ġgantija Temples, Xagħra, Gozo

Die Ġgantija-Tempel gehören zu den ältesten noch halbwegs erhaltenen, freistehenden Gebäuden der Welt. Sie wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 1992 wurde dieser Status fünf weiteren Tempeln zuerkannt. Sie bilden so die Welterbestätte Megalithische Tempel von Malta und wurden in das Nationale Inventar der Kulturgüter der maltesischen Inseln aufgenommen.
Calypso Cave, Xagħra, Gozo

Die Höhle, das eigenliche Calypso Cave ist zur Zeit für Besucher leider nicht begehbar, da die Höhle einsturzgefährdet ist. Es wird aber versucht sie wieder sicher für Besichtigungen zu machen. Oberhalb des eingentlichen "Caves" befindet sich eine Aussichtsplattform die eine herrliche Aussicht auf Ramla Bay bietet.
Xewkija
Xewkija Rotunda Church, Xewkija, Gozo

Die Xewkija Rotunda Church ist eine imposante römisch-katholische Kirche, die schon von weitem zu erkennen ist. Sie wurde vom maltesischen Architekten Joseph D'Amato entworfen. Der Innendurchmesser der Kuppel beträgt 27 Meter und sie ist 75 m hoch. Ihr Gesamtgewicht beträgt 45.000 Tonnen, der Umfang 85 Meter. Der Innenraum ist mit feinen Skulpturen und modernen Gemälden verziert. Der Boden ist aus poliertem Carrara-Marmor. Die Rotunda ist die grösste Kirche in Gozo und eines ihrer unverwechselbaren Wahrzeichen.
Comino
Blaue Lagune, Comino

Die blaue Lagune ist einer der schönsten Sandstrände Maltas auf der kleinsten bewohnten Insel Comino. Man gelangt per Fähre nach Comino oder aber auch während einer der zahlreich angebotenen Rundfahrten der verschiedenen ortsansässigen Organisationen wie z.B. Captain Morgan Cruises.



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